Liebe Poeten, Veranstalter, Moderatoren & Fans,
dies ist ein offener Brief an die deutschsprachige Poetry Slam-Szene. Zunächst einen guten Tag. Mein Name ist Scott-Horst. Anfang der 80er erfand ich im Urwald das Format des Poetry Slam, welches kurz darauf in den USA bekannt wurde und später auch im Rest der Welt eine große Anhängerschaft fand. Den Adressaten dieses Briefes dürfte dieser historische Abriss in einer mehr oder minder verzerrten Version geläufig sein.
Die Idee der offenen Bühne, die anfangs hinter dem Konzept Poetry Slam stand, scheint allerdings in Vergessenheit geraten zu sein. Ansonsten ließe es sich wohl kaum erklären, dass ausgerechnet ich, eine Koryphäe des gesprochenen Wortes, vom Wettbewerb ausgeschlossen werde. Doch warum dieser Faschismus? Weil ich ein Affe bin.
D**me Arschlöcher! M.C.A.B.! eMCees Are Bastards! Nazischeiße ist das! Antiaffistische Kackscheiße! Das sind undemokratische Zustände, die kaum unzumutbarer sein könnten.
Deshalb kämpfe ich zusammen mit meinen stinkenden Teamkollegen von Allen Earnstyzz gegen diese scottlose Häresie und für die Öffnung der Slambühnen für alle Personen, unabhängig von ihrer Religion, Herkunft, Spezies, Hautfarbe, politischen Überzeugung usw. usf. Unterstützen Sie die Petition unserer Initiative für Demokratie und gegen den Anti-Affismus in der Slam-Szene mit Ihrer Unterschrift! Mit jeder Unterschrift subventionieren Sie den Erhalt eines Quadratmeters in der Sahara und schützen somit ein wertvolles Stück Wüstenboden- hierfür bürgen Allen Earnstyzz mit ihrem Namen.
Sie sind nur einen Klick davon entfernt uns in unserem Kampf zu unterstützen. Senden Sie einfach eine e-Mail mit Vor- und Nachnamen an scott-horst@gmx.ru- bei Bedarf können Sie natürlich in diesem Zusammenhang der Weltöffentlichkeit eine kleine Botschaft/Ihre Meinung/eine Parole mitteilen. VIELEN DANK FÜR IHRE UNTERSÜTZUNG!
In diesem Sinne: Crakbananen und Liebe für die ganze Welt,

